Signale der Heimkehr

In die Heimat zurückgekehrt, erschrak ich beim nächtlichen Anblick der vorausgreifenden Zeichen, die über der Dunkelheit des Stuttgarter Schloßplatzes schwebten, als wären sie noch nicht festgetaut, sondern momentan noch reine Improvisation. Trotz dieser Vagheit begann ich aber sofort, in den Phasen der neuen Zeitrechnung zu denken: Was wäre als nächstes zu tun?

 

 

Ein Koch

Die tiefe Nachdenklichkeit des Kochs angesichts der fertigen und halbfertigen Speisen mitten in den Märkten der Hauptstadt des fernen Landes gefiel mir „über alle Maßen“. Ich hätte etwas darum gegeben, seine Gedanken genauer zu kennen und zu verstehen – und so fing ich gleich an, sie (spielerisch) zu notieren …

Der Festtag 2

Bis in die tiefe Nacht klingt der Festtag in einer der ältesten Tavernen der Hauptstadt des fernen Landes aus, nicht bevor alle Farben zum Leuchten gefunden und die Gäste vom Leuchten gesungen haben …

Biennale 3

Il mondo magico ist der Titel des Projekts der drei Künstler des italienischen Pavillons auf der Biennale, von denen die (versteckte) Neufassung des Jüngsten Gerichts am Erschreckendsten ist. Eine solche Arbeit ist kein „Kunstwerk“ im alten Sinn, sondern vielmehr die Darstellung eines langen Prozesses vieler Metamorphosen von Materien, die hergestellt, verwandelt und fixiert wurden. – Wie bitte? Wie meinen Sie das? – Na, Sie müssen schon selbst hingehen, sehen, studieren, begreifen.