Gestern erhielt ich mit der Post ein erstes Exemplar meines neuen Buches Das Panorama des Schreibens. Halbleinen, 400 Seiten, mit 70 farbigen Abbildungen aus meinem privaten Archiv (Dokumente, Handschriften, Ideensammlungen). Am 14.10.2026 ist es im Handel.
Ich brauchte einige Zeit, um das große Erlebnis dieses Geschenks, das mir der Luchterhand-Verlag gemacht hat, in Ruhe zu genießen – die Aufregung war zu groß. Etwas Ähnliches kenne ich nicht, denn in diesem Buch erzähle ich die Entstehungsgeschichten meines vielfältigen Schreibens mit dem Blick auf die Quellen.
Der Verlag stellt es so vor:
Seit seinem achten Lebensjahr schreibt Hanns-Josef Ortheil täglich einen Text, meist von Hand auf losen Blättern, in Heften oder Skizzenbüchern. Es sind knappe Protokolle des Tages, kleine Erzählungen, Ideensammlungen und Entwürfe größerer Schreibprojekte, oft mit Fotografien oder Bildern. Diese im Westerwald untergebrachte Sammlung hat sich über die Jahre in ein gewaltiges Archiv verwandelt, das in der deutschsprachigen Literatur einzigartig sein dürfte. Doch wie wird aus den unzähligen kleinen Texten Literatur? „Das Panorama des Schreibens“ nimmt ein Gespräch auf, das Hanns-Josef Ortheil mit seinem Lektor Klaus Siblewski zu den großen Linien und Zusammenhängen seines Werks geführt hat, und verlängert es bis in die Gegenwart. Zugleich präsentiert Hanns-Josef Ortheil besondere Fundstücke aus dem Archiv seiner Handschriften, erzählt von der Bedeutung dieser Schätze des kreativen Denkens für seine Bücher und begibt sich so auf eine faszinierende Reise in die eigene Biographie und an den Glutkern seines Schreibens.
Ich wünsche allen zukünftigen Leserinnen und Lesern viel Freude mit diesem einzigartigen Buch, das so etwas ist wie „Die Ernte meines Lebens“.





