Liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs – die halbe Welt ist nun im Urlaub und macht eine Pause. Das möchte ich Ihnen und diesem Blog, den ich seit Beginn des Jahres bereits mit mehr als 120 Beiträgen (!) gefüttert habe, nicht zumuten. Stattdessen werde ich in den nächsten zwei bis drei sommerlichen Wochen neue Beiträge mit Fragmenten von früheren mischen – und so das Novum (das Aktuelle) mit dem Best of (dem Nachhallenden) verbinden. Ich hoffe, Sie haben daran jene Freude, die ich auch vielen Ihrer anerkennenden Mails und Zuschriften (großen Dank dafür!) entnehme. Machen wir also ein Sommerexperiment, ich beginne mit einer Figur, die mein Leben begleitet hat:

Bereits 1990, zu Beginn meiner Lehre des Literarischen Schreíbens an der Universität Hildesheim, entdeckte ich im dortigen Dom die seltene Holzstatue einer um 1430 entstandenen Tintenfassmadonna.
Von dieser Skulptur ausgehend, habe ich mit Johannes Schröer vom Kölner Domradio über die Einflüsse spiritueller Erfahrungen auf das Schreiben gesprochen. Hier kann man das Gespräch (auf vielfach geäußerten Wunsch) nochmal nachhören:
https://www.domradio.de/audio/mit-der-tintenfassmadonna-als-patronin