George Gershwins „Rhapsody in Blue“, entstanden in den „Golden Twenties“, war eine Revolution im Konzertsaal. Aus der klassischen Form des dreiteiligen Klavierkonzerts leitete Gershwin eine neue, einsätzige Form ab: Das Klavier im Dialog mit anderen Soloinstrumenten (darunter viele Blasinstrumente).
Ein solches Stück bedarf keines Dirigenten. Es sollte von einer Person vom Klavier aus mit kurzen Zeichen dirigiert werden.
Die Pianistin Yuja Wang hat sich einen solchen Auftritt lange gewünscht. Jetzt konnte sie ihn in Wien verwirklichen. Am Klavier sitzend, spielt und dirigiert sie die „Rhapsody in Blue“.
Soweit mein zweiter musikalischer Beitrag zum Jahresbeginn: Frisch, innovativ, Staunen erregend.
https://www.arte.tv/de/videos/120488-000-A/gershwins-rhapsody-in-blue-mit-yuja-wang/