Con gusto

Der Kulturhistoriker Dieter Richter erzählt von einer bisher noch kaum beachteten Umwertung aller Werte. Die aus dem Norden kommenden Reisenden der Goethezeit verachteten nämlich die italienische Küche. Sie mochten weder Olivenöl noch Pasta oder Pizza. Am liebsten aßen sie in Lokalen, in denen es heimische Speisen gab, die in Butter und Fett gebraten waren und zu denen Bier ausgeschenkt wurde.

Der damals noch ungenießbare Süden hat eine erstaunliche Karriere gemacht, denn die früher gescholtenen Speisen sind inzwischen im Norden derart beliebt, dass die italienische Küche und damit auftrumpfende Ristoranti längst die nordische Lebenskultur mitprägen.

Dieter Richter schildert diese Verwandlung des Gusto anhand vieler erstaunlicher Quellen und Bilder bis zu den Verheißungen der „Mittelmeerdiät“, die inzwischen als ein Zauber des Südens gepriesen wird. So werden die verschlungenen Wege der gegenseitigen Sym- und Antipathien zumindest auf dem kulinarischen Sektor verblüffend erhellt. Ein sehr lesenswertes Buch für alle, die den verborgenen kulturellen Tiefenschichten unserer Ernährungsgewohnheiten näherkommen wollen.

Dieter Richter: Con gusto. Die kulinarische Geschichte der Italiensehnsucht. Wagenbach 2021

Das halbe Ende der Auszeit

So, jetzt bin ich zumindest mit halber Seele wieder zurück. Die andere swingt noch im Meer und stromert in den Bergen herum. Im Süden Italiens will der Sommer nicht enden, Tausende zieht es noch immer an den Wochenenden zu den Küsten, und die Trattorien in den Bergen sind überfüllt.

Warum gibt es solche einfachen Trattorien (schlichte Holzstühle und –tische, große Speiseräume) nicht auch in Deutschland?! Ja, warum? – habe ich gestern den Besitzer einer solchen Gebirgstrattoria gefragt. Ach, ganz einfach, hat er geantwortet, weil es in Deutschland nicht diese Fülle guter lokaler Produkte (momentan: Pilze, Cicoria, Artischocken, Salate, sehr gutes Fleisch etc.) in der näheren Umgebung einer Trattoria gibt. Schon in Ferrara, sagte der Besitzer lachend, ist das Essen künstlich, überdreht, ein Getue!

Getue, ja, wo ist das Essen kein Getue? Wo sitzt man an einem Sonntag mit vielen blendend gelaunten und sich lebhaft unterhaltenden Menschen in einem weiten, gut durchlüfteten Raum, während die ausschließlich hausgemachten Speisen heranfliegen? Vorspeisen (Schinken, Salami, Käse etc.), Pasta (Ravioli, Pappardelle, Tagliatelle), Fleisch (Tagliata di manzo) etcetc., schlicht zubereitet und mit Freude serviert? Begleitet von einem schillernden Weißwein. Zwei bis drei Stunden lang. Und niemand benutzt so scheußliche, deprimierende  Floskeln wie die vom „Preis-Leistungs-Verhältnis“.

Seit ich wieder in Italien bin, plädiere ich für die Einführung eines neuen Schulfaches an deutschen Schulen: „Italienkunde“ (Städte, Landschaften, Gärten, Architekturen, Malerei, Mode, Canzoni, Dante, Gusto italiano…)!

Bücher für meine Auszeit

So, jetzt nehme ich mir eine kurze Auszeit und fahre in den Süden, ans Meer und in die Berge. Am Montag, den 20.9.2021, melde ich mich in diesem Blog (hoffentlich) wieder.

Mit auf die Reise nehme ich auf jeden Fall folgende Bücher (nach der Lektüre werde ich viele von ihnen genauer vorstellen):

Hanna Engelmeier: Trost. Vier Übungen. Matthes & Seitz 2021

Tomas Espedal: Lieben. Aus dem Norwegischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Matthes & Seitz 2021

Silvia Ferrara: Die große Erfindung. Eine Geschichte der Welt in neun geheimnisvollen Schriften. Aus dem Italienischen von Enrico Heinemann. C.H.Beck 2021

Filip Haag: Die Kunst des Augenblicks. Begegnungen im Museum. DuMont Buchverlag 2021

Hektor Haarkötter: Notizzettel. Denken und Schreiben im 21. Jahrhundert. S. Fischer 2021

Marcel Proust: Briefe an seine Nachbarin. Aus dem Französischen von Bernd Schwibs. Insel Verlag 2021

Dieter Richter: Con gusto. Die kulinarische Geschichte der Italiensehnsucht. Wagenbach 2021

Friedemann Schulz von Thun: Erfülltes Leben. Ein kleines Modell für eine große Idee. Carl Hanser 2021

Manfred Sommer: Stift, Blatt und Kant. Philosophie des Graphismus. Suhrkamp 2021 (stw 2331)

Sandro Veronesi: Der Kolibri. Aus dem Italienischen von Michael von Killisch-Horn. Paul Zsolnay Verlag 2021

Ruth Weber: Kostbare Sockel für seltene Dinge. Salon Verlag 2021

Auf meinem Nachttisch 3

Bevor ich morgen in eine kleine Auszeit verschwinde, resümiere ich ein zweites Mal, was mir bei der Durchsicht der Nachttischlektüren aufgefallen ist, die Sie, liebe Leserinnen und Leser dieses Blogs, mir in so großer Zahl mitgeteilt haben.

Erstaunt hat mich, dass die gegenwärtig auf den Bestseller- oder Bestenlisten genannten Titel überhaupt keine Rolle gespielt haben. Nur sehr selten wurden sie überhaupt genannt.

Nachttischlektüren werden vielmehr von Büchern bestimmt, die oft etwas „Nachhaltiges“ haben (ich mag das Wort nicht besonders, aber…, nun gut…). Sie umkreisen also Themen, Stoffe und Motive, die im Leben der Lesenden eine starke Rolle spielen und durch Lektüren wach gehalten und intensiviert werden.

So etwa Lebensrückblicke von Autorinnen und Autoren, die ihre eigene Vita orten und neu bestimmen. Ich nenne stellvertretend: Patti Smith: M Train. Erinnerungen und Wilhelm von Kügelgen: Jugenderinnerungen eines alten Mannes.

Daneben aber auch Gespräche, Dialoge, Unterhaltungen, in denen es um Lebensbilanzen geht: Gurdjieff: Gespräche in Paris 1941-1946 oder Leonard Cohen: So long. Ein Leben in Gesprächen.

Viele Nachttischlektüren entwickeln weite Fantasieräume in der Form von nächtlichen Reisen: Zora del Buonu: Das Leben der Mächtigen. Reisen zu alten Bäumen. Oder: Alexander von Humboldt: Reise in die Äquinoktial-Gegenden des Neuen Kontinents.

Solche weiten nächtlichen Reisen können sich dann auch auf bestimmte Räume konzentrieren und sie erforschen: Gabriele Katz: Künstlerinnen und ihre Häuser. Oder: Dave Goulson: Wildlife Gardening. Die Kunst im eigenen Garten die Welt zu retten.

Nachttischlektüren sind also in beeindruckendem Maße Lektüren, die das Leben weiterschreiben und es mit nahen Fermenten verbinden. Sie haben nichts Zufälliges, sondern zielen auf sich anbahnende oder entwickelnde innere Lebensprozesse. So gesehen, gehören sie zu den wichtigsten und schönsten Lektüren überhaupt.

Auf meinem Nachttisch 2

Am 27.08.2021 habe ich die Leserinnen und Leser des Blogs gebeten, mir einige Ihrer Nachttischlektüren zu nennen. Ich konnte nicht ahnen, wie stark gerade dieses Thema viele beschäftigt. Ich habe über einhundert (100!) Rückmeldungen erhalten! Daher brauche ich etwas Zeit, mich in das Panorama der genannten Bücher zu vertiefen, doch ich kann immerhin schon erste Eindrücke mitteilen.

Nachttischlektüren werden (im Gegensatz zu den „Sofa-Lektüren“) besonders sorgfältig ausgewählt. Sie sollen oft beruhigend wirken und zum Weiterdenken anregen. Das aber in Maßen und in eher meditativer und nicht mitreissender Form. So regen sie allmähliche Übergänge ins Ausblenden der Umgebung und des jeweiligen Tages an.

Häufig wurden Gedichtbände genannt, erstaunlich oft auch Garten- und Pflanzenbücher. Überhaupt spielen Bücher mit geschlossenen, gut vorstellbaren und stark atmosphärischen Räumen eine große Rolle. Sie erleichtern das Hinübergleiten in Welten, die sich in den Träumen fortsetzen.

Nachttischlektüren sind daher meist Akte der Transformation. Sie sprechen Tageserlebnisse oder Tagesideen an und umkreisen sie in kaum merklichen Variationen. Solche Nachwirkungen werden auch durch Notate festgehalten. Ein Stift und ein Blatt/eine Karteikarte liegen gar nicht selten ebenfalls auf dem Nachttisch. Sie sind die Zeugnisse der Textverarbeitung, die sich mit einem erhofften Weiterträumen verbindet.

Meist sind es mehrere Lektüren, die den Nachttisch bevölkern. Sie werden je nach Stimmung ausgewählt und erscheinen als Repliken auf das tägliche Stimmungsbarometer. Oft ist auch ein Klassiker (meist ein umfangreicher Roman) darunter. Es freute mich, dass dreimal Adalbert Stifters Der Nachsommer genannt wurde. (Ich habe diesen Roman selbst viele Male in unterschiedlichen Lebensaltern gelesen.)

So, das sind meine ersten Eindrücke. Beim nächsten Mal nenne ich auch Titel, die mich besonders überrascht haben…

 

Ein Sonntag mit Martin Tingvall

Allen Leserinnen und Lesern dieses Blogs wünsche ich einen entspannten Spätsommersonntag –

verbunden mit der Musik des schwedischen Jazz-Pianisten

Martin Tingvall, die das Fernsehteam des SWR in der vergangenen Woche mit mir zusammen u.a. als Hintergrundmusik  für die Filme über mein Leben und Schreiben ausgewählt hat.

Pitchen

(Am 8.9.2021 auch als Kolumne im „Kölner Stadt-Anzeiger“, S. 4)

Noch nie waren die meisten meiner Freunde vor einer Bundestagswahl derart unentschieden, wen oder was sie wählen sollen. Das Ende der Amtszeit von Angela Merkel bringt eine Palette der Möglichkeiten mit sich, die etwas Verstörendes hat. Die übergroßen Problemfelder erscheinen drängend und ungelöst, während die Programme der Parteien wie ein Stückwerk erscheinen, das die Phalanx der Themen höchstens abarbeitet, aber nicht im starken, großen Zugriff angeht und behandelt.

Bei der Lektüre falle auf, behauptet mein Freund Paul, dass sie ihre Angebote an das Wählervolk nicht mehr ideenreich pitchen können. Pitchen?! Paul arbeitet in einem Verlag, deshalb hat er laufend mit Manuskripten zu tun, die von Agenturen werbewirksam ins rechte Licht gesetzt und angeboten werden. Die Texte, die dabei entstehen, dürfen weder zu übertrieben noch zu bekannt wirken. Vielmehr sollen sie die Umworbenen überraschen, mit Aussagen, die neugierig machen und außerdem ein Erzählfeld eröffnen, das sich in daran anknüfenden Fantasien weitet.

Gut gepitchte Texte bleiben unverwechselbar in Erinnerung, setzen sich wie Ohrwürmer fest und verbinden sich mit den Namen der Auftraggeber. „Und läuft und läuft und läuft“ war einmal ein ideales Pitching von VW, das einem Schriftsteller der Konkreten Poesie eingefallen war. Das wirkte nur auf den ersten Blick schlicht und banal. Auf den zweiten traf es genau ins Zentrum, nämlich auf das Angebot eines Autos, das nichts anderes tat als beständig zu fahren, bei jedem Wetter, jahrelang, ohne Kummer zu machen.

Elegantes Pitchen vereint mögliche Attribute und Bestandteile eines Angebots zu einem erkennbaren Slogan und einer Botschaft, die das Angebot in vielfacher Brechung leuchten lässt. „Respekt für Dich“ tut das zum Beispiel nicht. Wenn man es an Straßenrändern liest, verbinden sich damit keine sich öffnenden Welten. Es könnte sich auch um Werbung für Baumärkte handeln, in denen man in der Tat auf Slogans wie „Respekt wer’s selber macht“ trifft.

Den Parteien gelingt das Pitchen nicht, weil sie sich textuell verfransen. Sie denken nicht mehr aus einem Guss, weil ihnen der soziale, ethische und kommunikative Hintergrund von Lebensentwürfen abhanden gekommen ist. Worauf sollen sie sich noch beziehen? Gibt es überhaupt noch so etwas wie „Weltbilder“, die früher vor den Programmen da waren und später Folien für die Behandlung der Themen waren?

Die Parteien erwecken eher den Eindruck, diffus vor sich hin zu werkeln. Sie schicken ihre Leute wie blasse Abziehbilder ins Rennen, die an den Haustüren ihre Diener machen und Blumen überreichen. Da kommt der Wahl-O-Mat gerade zur rechten Zeit. Er listet 38 Fragen in bunter Reihenfolge so auf, dass die Fragen einfach und direkt beantwortet werden können. Mein Freund Paul hat den Test gemacht und seine Antworten mit den Programmen aller Parteien abgleichen lassen, die sich gegenwärtig für den Bundestag bewerben.

Fasziniert las er das Ergebnis. Ginge es nach dem Wahl-O-Mat, sollte er den Südschleswigschen Wählerverband (SSW) wählen. Warum den, um Himmels willen? Der SSW setzt sich anscheinend besonders stark für Minderheiten und die sozialen Belange der Menschen ein. Und er orientiert sich an der sozialdemokratischen Politik der skandinavischen Länder! Na sowas! Bedeutet das in letzter Konsequenz, dass Paul in den Norden auswandern sollte? Seit der Wahl-O-Mat für ihn gedacht hat, ist Paul der Gedanke nicht mehr fremd. Neuste Untersuchungen haben ergeben, dass die meisten glücklichen Menschen der Welt in Dänemark wohnen. Mich hat es heimlich immer dorthin gezogen, sagt Paul. Warum bin ich meinen Instinkten nicht längst gefolgt? Jetzt weiß ich viel mehr, als wen oder was ich wählen könnte…

Dreharbeiten im Westerwald

Mit einem Fernsehteam des SWR drehe ich in meiner westerwäldischen Heimat einen 60-minütigen Film, der in meiner Geburtstagsnacht (und danach in der Mediathek) gezeigt werden soll. Die Dreharbeiten wirken wie eine intensive Zeitreise in die vergangenen Jahrzehnte.

Sie konzentriert sich auf den roten Faden meiner seit den Kindertagen angefertigten handschriftichen Manuskripte, die bisher noch nie in ihrem engen Bezug aufeinander gezeigt worden sind (Chroniken, Tagebücher, Journalistische und Essayistische Texte – und natürlich die Erzählungen und Romane).

So wird zumindest in Andeutungen ein Leben sichtbar, das die verschiedensten Formate eines täglichen Schreibens in einem assoziativen Spiel miteinander kombinierte. Seit sechzig Jahren ist diese Textflut Teil eines großen Familienarchivs, das mein Vater nach dem Zweiten Weltkrieg angelegt und bis zu seinem Tod geführt hat. Es sammelte nicht nur die in der Familie entstandenen Texte, sondern fast alles Schrift Gewordene (Quittungen, Eintrittskarten, Zeitungsausschnitte und und und…).

Dieses Archiv ist so etwas wie die Ursuppe meines Schreibens. Aus ihm und durch seine Anregungen ist mein Schreiben entstanden und hat sich von Jahr zu Jahr mehr verzweigt. Die Details werden in dem Buch Ein Kosmos der Schrift beschrieben, das Mitte Oktober bei btb erscheinen wird.

(Das Foto zeigt den Wagen des SWR-Teams vor der Sala Ortheil in der Mittelstraße 16 von Wissen/Sieg und einen mit Kapuzinerkresse dekorierten westerwäldischen Eierkäse der Alten Vogtei in Hamm/Sieg.)

Die Filmfestspiele in Venedig beginnen

Gestern endete in Italien der lange Sommer, den viele am Meer verbracht haben. Heute fängt die Schule wieder an, und in Venedig beginnen die Internationalen Filmfestspiele. Damit ist der 1. September das Datum des landesweiten, auch für die kulturellen Aktivitäten bedeutsamen Herbstbeginns.

Meine venezianischen Freundinnen und Freunde freuen sich auf die anreisenden Gäste, sie haben Pässe, mit denen sie beliebig viele Veranstaltungen besuchen können. Schon seit Tagen haben sie sich jene Filme notiert, die sie unbedingt sehen wollen. Bald werden sie mir Fotos von den Szenen auf dem Lido Venedigs schicken, so dass ich zumindest über diese Bilder aus der Ferne teilnehmen kann.

Ein Sommerinterview 2

Herr Ortheil, der Sommer geht langsam zu Ende. Deshalb frage ich nach unserem ersten Gespräch am 11.8.2021: Stehen jetzt Lesungen aus Ihren beiden im Herbst erscheinenden neuen Büchern Ombra und Ein Kosmos der Schrift fest?

Ja, einige stehen bereits fest. Da ich aus gesundheitlichen Gründen nicht viele Lesungen absolvieren kann, haben wir sie auf große deutsche Städte der unterschiedlichsten Regionen verteilt. Die Lesungen beginnen während der Buchmesse in Frankfurt. Auf dem Messegelände werde ich nicht lesen, wohl aber in der Frankfurter Innenstadt, abends, in der Katharinenkirche, am 22. Oktober 2021. Dann lese ich und unterhalte mich mit der Moderatorin Judith von Sternburg, der Literaturredakteurin der Frankfurter Rundschau.

Wie geht es weiter?

Meinen 70. Geburtstag am 5. November 2021 möchte ich zusammen mit meinen Leserinnen und Lesern abends in meinem westerwäldischen Heimatort Wissen/Sieg feiern. Das Fest beginnt um 18 Uhr im Wissener Kulturwerk. Ich stelle meine neuen Bücher vor, die Moderation wird der Autor und Historiker Wolfgang Niess (SWR) übernehmen. Es wird, soviel kann ich verraten, einige Überraschungen an diesem Abend geben. Am darauf folgenden Tag, dem 6. November 2021, wird die offizielle Buchpremiere von Ombra abends in der Kölner Flora stattfinden. Auch das wird eine öffentliche Veranstaltung sein, die Denis Scheck moderieren wird.

Frankfurt, Wissen/Sieg, Köln – es fehlen noch der Norden, der Osten, der Süden…

Am 11. November 2021 werde ich im Stuttgarter Literaturhaus lesen, am  16. November 2021 in Hamburg (der Ort steht noch nicht fest) und am 25. Januar 2022 im Münchener Literaturhaus. Fehlt noch Berlin. Die Berliner Lesung ist noch in Planung.

Was haben Sie momentan vor, womit sind Sie beschäftigt?

Mit einem Film über die Jahrzehnte meines Schreiberlebens, den der SWR gerade dreht (Regie: Alexander Wasner). Er wird sechzig Minuten lang sein, das ist eine ordentliche Strecke, die Dreharbeiten haben gerade begonnen. Danach werde ich mir eine kurze Auszeit nehmen, um im Herbst fit für die weiteren anstehenden Termine zu sein. Es wird auch ausführliche Radiosendungen zu zentralen Themen meines Schreibens geben.

Ich wünsche Ihnen viel Freude mit all diesen Unternehmungen!

(Das Gespräch führte Hanna Bernike, das Foto zeigt die Kölner Flora.)